Online Marketing

Der Unterschied zwischen organischen und bezahlten Inhalten auf Social Media

Social Media ist nicht länger ein optionaler Bestandteil einer Marketingstrategie für Unternehmen jeglicher Größe. Eine Präsenz in den Sozial Medien muss bestehen, sonst bleibt man auf der Strecke.

Social Media ist nicht länger ein optionaler Bestandteil einer Marketingstrategie für Unternehmen jeglicher Größe. Eine Präsenz in den Sozial Medien muss bestehen, sonst bleibt man auf der Strecke. Aber für Unternehmen, die im Bereich des Budgets und auch im verfügbaren Zeitaufwand limitiert sind können die Optionen überwältigend erscheinen.


Sollten man sich darauf konzentrieren, Anzeigen für Facebook zu erstellen und eine Gebühr pro Klick zu zahlen, um die eigene Leistung & Produkte mehr Leuten zu zeigen oder sollte man mehr Zeit mit der Erstellung organischer Inhalte (Posts, Links, Videos usw.) verbringen, um das Engagement bei den Anhänger zu steigern, die man bereits schon hat?


Können ein paar beworbene Posts etwas ausmachen oder benötigt man mehr Kontrolle über die Platzierung und die Ziele von Anzeigen?


Oder bietet das organische Posten von Produkten und Leistungen genug Treibstoff, um den Motor für mein Wachstum anzuschmeißen ? Und wenn ja, wie viel ist genug?


Mit diesen Frage befasse ich mich, um eine Aufschlüsselung der Optionen und unsere Empfehlungen für die Entwicklung der Social-Media-Strategie zu erhalten, die die beste Kombination für die eigene Situation darstellt.



Facebook/Instagram Werbeanzeigen: Was für Möglichkeiten gibt es?

Facebook-Werbung kann viele Formen annehmen. Von Videos oder Fotos, bis hin zu interaktiven Vollbild-Erlebnissen mit Fokus auf Mobilgeräte. Im folgenden liste ich auf, welche Optionen man im Bereich der Werbeanzeigen hat.


Asset Darstellung:

Image-Anzeigen: 

Image- oder Foto-Anzeigen können schnell Anzeigen erstellt werden, um sichtbare Produkte zu präsentieren oder eine Reihe von Anzeigen zu entwickeln, die zusammenarbeiten.


Karussell-Anzeigen: 

Karussellanzeigen zeigen bis zu 10 Bilder oder Videos in einer einzelnen Anzeige mit jeweils einem eigenen Link. Dieses Format kann verwendet werden, um mehrere Produkte zu präsentieren oder um die Funktionen eines einzelnen Produkts in einem interaktiven Format hervorzuheben, das die Zuschauer dazu ermutigt, nach mehr Informationen zu suchen. 


Video-Anzeigen: 

Facebook-Videoanzeigen können von kurzen animierten GIFs reichen, die einfach auffällige Bewegungen hinzufügen, bis hin zu längeren Videos, die Geschichten über Ihre Marke erzählen oder Ihre Produkte präsentieren. Die Platzierung ist sowohl im Stream als auch in einer separaten anklickbaren Anzeige verfügbar.


Diashow-Anzeigen: 

Mit Diashow-Anzeigen kann man aus Fotos, einschließlich vorhandener Bilder, ein Video mit Bewegung, Ton und Text erstellen.


Event-Promotion: 

Bewerben Sie Ihr Ereignis mit einer Bild- oder Videoanzeige, um das Bewusstsein zu fördern und die Reaktionen zu fördern. Die Anzeige kann direkt auf die Website oder App verlinken, auf der Facebook-Nutzer Tickets kaufen oder sich anmelden können.



Kampagnenziele:

Wenn dein Unternehmen wächst, werden sich auch deine Kampagnenziele ändern. Zu Beginn konzentrieren sich deine Kampagnen möglicherweise eher auf die Erhöhung des Bekanntheitsgrads und die Gewinnung neuer Kunden. Später ist dein Ziel womöglich, Personen zu animieren, Käufe zu tätigen oder sich für eine Veranstaltung anzumelden.


  1. Bekanntheit:

Ziele, die Interesse an deinen Produkten oder Dienstleistungen wecken. Bei der Steigerung der Markenbekanntheit geht es vor allem darum, Menschen das Besondere an deinem Unternehmen zu zeigen. 

  • Wähle Markenbekanntheit, um die Bekanntheit deines Unternehmens, deiner Marke oder deiner Dienstleistung zu erhöhen.
  • Wähle Reichweite deine Anzeige so vielen Menschen in deiner Zielgruppe wie möglich präsentieren.
  1. Erwägung:

Ziele, die Nutzer anzuregen, sich mit deinem Unternehmen zu beschäftigen und sich näher darüber zu informieren.

  • Wähle Traffic, um Nutzer von Facebook zu einer URL deiner Wahl zu leiten, z. B. der Landing Page deiner Website, einem Blogeintrag oder einer App.
  • Wähle Interaktion, um Personen zu erreichen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit mit deinem Beitrag interagieren. Zur Interaktion gehören „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare und geteilte Beiträge, aber auch auf deiner Seite beanspruchte Angebote.
  • Wähle App-Installation, Besucher zu einem App-Store weiterzuleiten, wo sie deine Unternehmens-App herunterladen können
  • Wähle Videoaufrufe, um Videos deines Unternehmens mit den Nutzern auf Facebook zu teilen, die sie sich am wahrscheinlichsten ansehen.
  • Wähle Leads aus, um Kontaktdaten für dein Unternehmen zu sammeln. Erstelle Anzeigen, die Informationen zu Produkt-Interessenten erfassen, z. B. Newsletteranmeldungen.
  • Wähle Nachrichten aus, um Kontakte mit Facebook-Nutzern zu knüpfen und mit potenziellen oder bestehenden Kunden zu kommunizieren, um Interesse an deinem Unternehmen zu wecken.
  1. Conversion:
Ziele, die Interessenten anregen, deine Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen oder zu verwenden.
  • Wähle Conversions, um Personen zu bestimmten Handlungen auf deiner Unternehmens-Website zu motivieren, z. B. Artikel zum Einkaufswagen hinzuzufügen, deine App herunterzuladen, sich auf der Website zu registrieren oder einen Kauf abzuschließen.
  • Wähle Katalog Verkäufe, um Produkte aus dem Katalog deines E-Commerce-Stores anzuzeigen, um Verkäufe zu generieren.


Zusammenfassung:

Man hat sich nun entschieden in welchem Format und mit welchem Ziel die Anzeige promoted werden soll. Wo wird die Anzeige denn auftauchen?


Die Auswahlmöglichkeiten sind im Facebook-Feed in der rechten Spalte als Sofort Artikel, auf dem Facebook-Marktplatz, als Facebook-Story oder, ganz klassisch, als gesponserte Post.


Mit Facebook-Anzeigen hat man die größte Kontrolle darüber, wie Inhalte angezeigt werden sollen, wer sie sehen wird und welche Zielgruppe man ansprechen möchte. Bei dieser Zielgruppe besteht dann die größte Wahrscheinlichkeit, dass die gewünschten Interaktionen getätigt werden, Webseitenbesuche, Kontaktierung über den Messenger, einen Rabattcode herunterladen oder das Kaufen von Tickets für eine Veranstaltung.


Beworbene Posts können am Besten verwendet werden, wenn man die Sichtbarkeit der einzelnen Produkte maximieren möchten. Ein gutes Beispiel könnte sein, dass man ein bevorstehendes Ereignis promoted, bei dem eine verstärkte Interaktion mit dem Post auch als sozialer Beweis dient. Werden mehr Leute darauf aufmerksam, kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mehr zum Event.


Organisches Posting: Was ist der Sinn dahinter?

Organische Inhalte sollten im Mittelpunkt der Social-Media-Präsenz stehen. Während bezahlte Werbung und nützlich sind, um schnell die Reichweite zu pushen, wird bezahlte Werbung allein nicht die Art von Social-Media-Präsenz aufbauen, die Beziehungen schafft und Ihre Geschäfts Persönlichkeit und -kultur zeigt. Dies erfordert eine robuste Seite mit nützlichen, ansprechenden organischen Inhalten. 


Allerding ist es wichtig zu sagen, dass die relevanz der organische Posts immer mehr abnimmt. Die Reihenfolge der Posts in unserer Timeline geht schon lange nicht mehr nach Relevanz und nicht nach der Chronologie. Das führt dazu, dass die Posts häufig bei den Follower gar nicht erst angezeigt werden. Das kann man sehr gut daran erkennen, dass viele Influencer ihren Followern nahelegen, dass sie doch bitte die Posts speichern und teilen sollen. So ranked der Algorithmus der Plattform die Relevanz der eigenen Postings höher und es wird der eigene Post in der Zukunft eher in der Timeline der Follower angezeigt.



Für kleine Unternehmen, die ihre organischen Social-Media-Inhalte nutzen möchten, bedeutet dies, dass eine Vielzahl von Posts genutzt werden muss, um die Relevanz zu erhöhen. Man sollte Reels, Stories, normales Posts, längere und kürzere Videos und Live Videos nutzen.


Außerdem sollte man die Follower dazu ermutigen, häufig mit den Inhalten zu interagieren. Stelle Fragen, rege zum Teilen an und lade Kunden ein, beim Besuch des Unternehmens einzuchecken.


Final ist wichtig anzubringen, dass es bei dem organischen Content eher um die Follower als um den Verkauf eines Produkts geht. Wenn es stattdessen um einen geschaffenen Wert für die Follower geht, verdient man Vertrauen, Engagement und wiederkehrende Besucher.


Abschließend könnte man sagen, dass organische Postings für eine langfristige Social-Media-Präsenz und Werbeanzeigen für das kurzfristige Auftreten auf den sozialen Medien essentiell ist.


Resumé

Für viele Unternehmen besteht die beste Strategie darin, beide Optionen zu nutzen. Angefangen bei einer starken Strategie für organische Inhalte bis hin zur Verwendung von beworbenen Posts und gezielten Werbeanzeigen, um bestimmte die bestmögliche Performance zu erre