Design

Gestaltung auf Social Media - darauf solltest du bei Anzeigen, Bannern und Carousels achten

Gutes Design auf social Media zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen nicht sofort weiter scrollen, sondern ihnen deine Botschaft im Kopf bleibt. Gestaltung ist jedoch nicht gleich Gestaltung, denn es gibt viele wichtige Punkte, die du dabei beachten solltest. Wir klären auf, weshalb gute Grafiken über deinen Erfolg entscheiden und zeigen dir unsere Tipps!

Bevor man mit dem Design loslegt, muss jedoch erstmal geplant und eine Strategie ausgearbeitet werden.

Die angestrebte Zielgruppe

Zu allererst solltest du dir überlegen, wen du überhaupt erreichen möchtest.
Sowohl die Definition der Zielgruppe, als auch die ideale Ansprache sind entscheidende Faktoren, um eine optimale Social-Media-Strategie zu entwickeln. Darum solltest du im Vorhinein eine Zielgruppenforschung durchführen, welche du mit den verschiedenen Analysemöglichkeiten der Plattformen ganz einfach machen kannst. Ebenfalls kannst du auch einiges aus den Kommentaren oder dem Feedback der Personen erfahren. Wer folgt deinem Content und wonach suchen sie?

Dabei solltest du auf Aspekte eingehen wie Alter, Wohnort und Familienstand. Zusätzlich können psychografische Merkmale wie Werte, Lebensstil, Interessen, Freizeitgestaltung und Meinungen sehr hilfreich sein und können deine Zielgruppe noch genauer definieren. Nach diesem Step kannst du deine Beiträge optisch auf die entsprechende Zielgruppe abstimmen.
Nur wenn du dir bewusst bist, wen du wie in den sozialen Medien erreichen kannst, wirst du durch die zielgerichtete Kommunikation Erfolge sehen.

Bei der Gestaltung der einzelnen Grafiken solltest du nur Inhalte teilen, die deine Zielgruppe wirklich interessieren und dein Design basierend auf deinen Analysen anpassen. Deshalb solltest du dir am Anfang immer erst die Frage stellen “Welche Inhalte wünscht sich meine Zielgruppe?”. Dabei sollten es schnell visualisierbare Posts sein, welche zugleich sehr aussagekräftig sind. Hierbei solltest du also eine gute Balance zwischen dem individuellen Content und deiner Profilseite schaffen.


Content, Content, Content

Kommen wir nun zu den eigentlichen Postings, denn hier gibt es viele Sachen zu beachten.

Technische Aspekte:

Je nachdem welche Zielgruppe angesprochen wird, musst du überlegen, wo der Beitrag gepostet wird. Diese Frage solltest du dir gleich zu Beginn stellen, damit du von Anfang an das richtige Format ausgewählt hast. Hierzu gehen wir in dem nächsten Punkt nochmal genauer drauf ein.
Da deine Grafiken digital veröffentlicht werden sollen ist es wichtig, dass diese am Ende in dem RGB Farbraum umgewandelt werden. So kannst du verhindern, dass die Farben nicht verfälscht werden! Auch bei den verwendeten Logos sollte auf die RGB Einstellung geachtet werden.
Ein weiterer technischer Punkt ist die Auflösung der Bilder. Hierbei müssen Bilder im Web-Bereich eine Auflösung von 72 dpi aufweisen.

Farbgebung:

Auch die Farbgebung ist hier ein entscheidender Punkt. Geht es um verschiedene Lifestyle Produkte, kann die Farbgebung auffallend und bunt sein. Farben wie rot, blau oder orange passen hier gut, da sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und für Kreativität stehen. Geht es jedoch um nachhaltige Produkte, solltest du mit deinem Design Vertrauen, Sicherheit und Naturverbundenheit ausstrahlen. Farben wie grün, weiß und grau eignen sich hier sehr gut.

Schriften:

Die gewählte Schriftart sollte genauso wie die Farbgebung, ihre Marke verstärken und für einen Wiedererkennungswert sorgen. Hierbei höchstens für drei verschiedene Schriftarten entscheiden. Darunter sollte sich eine für Fließtext und eine weitere für außergewöhnliche Headlines befinden. Auch hier unbedingt auf das Sprichwort “weniger ist mehr” hören, um für Ordnung und gute Lesbarkeit zu sorgen. Achte auch auf die Zeilenabstände und Zeilenlängen. Der Text muss kurz, klar und prägnant sein! Längere und ausführliche Texte kannst du lieber in die Bildbeschreibung einfügen.

Nach deinen Kampagnen wäre es vorteilhaft, wenn du regelmäßig die Wirkung misst. Dies kannst du mit der A/B Testing Methode machen und verschiedene Designs, als auch unterschiedliche Farben gegeneinander testen.
Nur so kannst du herausfinden, ob deine Content Idee funktioniert oder eben nicht.

Unser Tipp: Der tägliche Vergleich der verschiedenen Content-marketing Strategien wird sich lohnen, denn 61% der Kunden kaufen eher bei Unternehmen die individuellen Content geben ein.

Welche Maße für welche Plattform?

Wie eben schon einmal erwähnt, solltest du dir von Anfang an im Klaren darüber sein, für welche Plattform du diese Grafik erstellst. Natürlich ist nicht immer jede Plattform geeignet und alle unterscheiden sich voneinander.

Vielleicht kommt dir das Problem auch bekannt vor, dass einige Maße mal schnell verwechselt werden und man vorsichtshalber doch nochmal am googlen ist. In diesen Momenten geht nicht nur Zeit verloren, sondern ist dazu sehr nervig. Hierfür haben wir dir eine kleine Grafik erstellt mit den wichtigsten Formaten der Social Media Plattformen:


Größen für Facebook

Titelbild

820 x 312 px

Beitrag

1200 x 630 px

Geteilter Link

1200 x 627 px

Event Bild

1920 x 1080 px


Größen für Instagram

Profilfoto

110 x 110 px

Feed Post

1080 x 1080 px

Story

1080 x 1920 px



Größen für Pinterest

Profilfoto

165 x 165 px

Standard Pin

1000 x 1500 px

Quadratische Pins

1000 x 1000 px

Lange Pins

1000 x 1200 px


LinkedIn

Titelbild

1536 x 768 px

Unternehmenslogo

300 x 300 px

Hero Image

1128 x 376 px

Image Post 

1200 x 627 px

Pulse Artikel 

744 x 400 px

Wiedererkennungswert

Jedes Unternehmen wünscht sich einen Wiedererkennungswert, sodass ein Kunde etwas von dir sieht und sagt “Die kenne ich doch!”.
Dazu gibt es viele unterschiedliche Maßnahmen, die dafür sorgen den Wiedererkennungswert zu beeinflussen. Denn auch auf den Sozialen Medien spielt der Wiedererkennungswert eine besonders wichtige Rolle.

Bei der Gestaltung solltest du darauf achten dein Design simple zu halten, denn je einfacher, desto deutlicher! Darum achte auch hier darauf, nur das wichtigste auf deine Grafik zu bringen.
Eine große Rolle spielt auch hier ein einheitliches Erscheinungsbild. Dazu gehören sowohl Farben aus einer Farbfamilie, als auch die gleiche Schriftarten. Wenn noch nicht vorhanden, lege dir zur Hilfe ein Markenstyleguid an mit den einzelnen Merkmalen. So bist du definitiv auf der sicheren Seite. Einheitlichkeit und Vertrautheit werden hier auf jeden Fall groß geschrieben und sind somit der Schlüssel zum Erfolg!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nur wenn du deiner Zielgruppe täglich im gleichen Look begegnest, werden sie dich wiedererkennen.

Die Macht der Bilder

Ein besonders wichtiger Punkt der Gestaltung ist das Verwenden von Bild und Text. Hierbei gibt es jedoch eine Menge zu beachten! Achte darauf, dass du viele Bilder in deine Posts mit ein baust. Emotionen in Kombination mit ansprechendem Bild- oder Videomaterial kommen besonders gut an! Möchtest du die Community zum lachen, nachdenken oder staunen bringen?
Hierbei ziehen besonders Bilder mit Menschen die Aufmerksam schnell auf sich, da viele Emotionen vorhanden sind. Es sollten jedoch nur Menschen abgebildet werden, mit der sich auch die Zielgruppe identifiziert! Beiträge mit relevanten Bildern erhalten dazu sogar 94% mehr Ansichten, als Posts ohne Bild! Sie können für Verdeutlichung sorgen und gehen auf den direkten Weg ins Gehirn. Mit unscharfen oder schlecht bearbeiteten Bildern, tust du deinem Social Media-Auftritt jedoch keinen